Unterbewusste, nicht greifbare oder auch offene Bedenken, Hindernisse, unterschwellige Gefahr, Einsortierung in Veränderungskontext, Entscheidungshilfen

Viele Einwände haben wir von unseren späteren Kunden schon gehört, einige davon haben wir hier aufgeführt. Wir haben Fallbeispiele und Antworten auf diese leisen Bedenken und Statements, die in den Köpfen - vielleicht ja auch bei Ihnen - herumgeistern, gegeben:

Das können wir selbst. +

Manches ist schneller erledigt, wenn man es selbst tut. Und wir verstehen, wenn Sie sich nur dann Dritte an Bord holen, wenn es Ihnen als echter Mehrwert erscheint, so wie Sie wahrscheinlich für eine neue Elektroleitung ganz selbstverständlich auf die Expertise eines Elektrikers oder Technikspezialisten zurückgreifen.

Und genau diese Frage müssen Sie für sich beantworten: Ist selbstgemacht wirklich schneller, günstiger, effektiver? Sind ausreichend Know-how und zeitliche Kapazitäten neben dem Alltagsgeschäft vorhanden? Genügt der interne Blick und ist er einem professionellen Blick von außen vorzuziehen?

Wenn Sie mögen, überprüfen Sie es. Lassen Sie uns ein Gespräch führen!

Ich halte das alles nicht für notwendig. +

Wenn Sie das Gefühl haben mit den richtigen Menschen zu den relevanten Themen gesprochen zu haben, das Thema auf andere Weise angehen zu können, bei dem guten Gefühl zum erwünschten Ergebnis zu kommen und dies Ihr Fazit ist, dann bleiben Sie sich treu.

Das kann sich unser Unternehmen nicht leisten. +

Niemand zahlt gern zu viel für eine Leistung und hier handelt es sich noch dazu um ein Produkt, dass Sie weder ansehen noch anfassen können. Den Wert zumindest ungefähr zu beurteilen, setzt dreierlei voraus: Ein echtes Anliegen, eine Idee, was gebraucht wird und das Vertrauen in den Anbieter, der passende zu sein. Sich zu orientieren und Gespräche zu führen, sollte der erste Schritt sein.

Wenn es außer dem Preis keine weiteren Punkte gibt, die Sie zögern lassen, stellen Sie sich die Frage, ob Sie es sich leisten können, nichts für Organisations- und Personalentwicklung zu tun oder anders gefragt: Sind Sie in der Lage das, was notwendig ist, selbst zu leisten?

Ein Beispiel:
Die Mitarbeitersuche gestaltet sich schwierig. Endlich kann die Stelle besetzt werden, doch am Ende der Probezeit beginnen Sie die Entscheidung zu hinterfragen, haben aber vielleicht noch keine belastbare Grundlage? Oder der Mitarbeiter selbst gibt Ihnen nach kurzer Zeit seine Rückmeldung per Kündigung.
Eine Option wäre es, im Rahmen einer kleinen Organisationsentwicklung, den Onboarding-Prozess anzuschauen. Denn hinter jeder Stellenbesetzung steht eine Investition von durchschnittlich 10.000. bis 50.000. Euro.*

Der Preis übersteigt immer noch das Budget? Wenn es sonst keine Einwände gibt, lassen Sie uns sprechen!

*Vgl. Bröckermann, R. (2014). Einarbeitung neuer Beschäftigter. In: L.v.R., E. Regnet & M. E. Domsch (Hrsg.), Führung von Mitarbeitern, Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, 7. Auflage, Stuttgart 2014, S. 158

Der Veränderungsprozess dauert zu lange! +

Was haben Sie heute gemacht? Und gestern? Und den Tag davor?

Einer Ihrer Arbeitstage wird kaum dem anderen gleichen. Ihr Unternehmen ist in Bewegung. Jeden Tag und nicht erst dann, wenn ein Change Prozess ausgerufen wird.

Entwicklung ist ein tägliches To Do. Wie in der Produktentwicklung auch, ist es ein stetiges Lernen und Nachjustieren. Ein Entwicklungsprozess eben.

Zu lang dauert er dann, wenn Ihnen der Sinn und das Vorgehen nicht einleuchten.

Was sind die Ergebnisse? Bekomme ich wirklich welche? +

Ein Ergebnis gibt es immer. Ob es dem entspricht, was Sie sich wünschen, ist eine andere Frage. Sie empfinden das als unbefriedigend?

Wir saßen vor Kurzem in einem mittelständischen Produktionsbetrieb mit der Geschäftsführung zusammen. Auf dem Flipchart stand bereits die Überschrift des Anlasses: Einführung eines Bonussystems. Hier hätte man einen Standardprozess nutzen können, um die Parameter für die Umsetzung abzuarbeiten. Das wäre ein Teil einer klassischen Fachberatung, der Ihnen ein Stück weit die Verantwortung aus den Händen nimmt.

Unser Anliegen ist ein anderes. Als Auftakt laden wir Sie auf eine Gedankenreise ein, ein innerer Kurztrip sozusagen und stellen Ihnen Fragen:

  • Warum ist Ihnen diese Einführung wichtig?
  • Warum gerade jetzt?
  • Was wäre das beste Ergebnis, dass Sie mit der Einführung erreichen könnten?
  • Was würde Ihr Produktionsmitarbeiter seinem Kollegen erzählen, wenn er bereits von dem Vorhaben wüsste? Und der Mitarbeiter im Labor?
  • Welche Alternativen gäbe es Ihr Ziel zu erreichen?

Auf diese Art erschließen Sie und die Beteiligten untereinander sich die Landkarte Ihrer Beweggründe und Vorstellungen und überprüfen Annahmen. Das Fundament des Vorhabens, auf dem Sie weitere Schritte planen, wird stabiler. Soweit ein Ausflug in einen kleinen Teil unserer Prozessbegleitung und der Ergebnisse, die Sie erwarten können.

Woher weiß ich, dass die ausgewählten Berater die richtigen sind? +

Machen Sie sich mit Ihrem Kopf ein Bild und dann hören Sie auf Ihren Bauch!

Deshalb müssen Sie bei HEBEWERK nicht das ganze Rind kaufen, sondern können mit einem Steak beginnen. Schauen Sie in unsere Leistungspakete.

Jetzt mach ich mir die Leute fit und dann verlassen
diese eventuell kurz darauf das Unternehmen.
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Die Praxis zeigt, dass dies in der Unternehmenswirklichkeit keine Seltenheit darstellt. Insbesondere Führungskräfte werden zu diversen Trainings geschickt und das Unternehmen investiert Geld und Zeit in diese. Und tatsächlich verlassen auch immer wieder Führungskräfte anschließend ihre Unternehmen. Wo genau Ursache und Wirkung liegen, sei einmal beiseitegestellt.

Aber was würde mit Ihrem Unternehmen geschehen, wenn Sie aus Sorge, dass gut entwickelte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, den Stillstand verordnen? Wir glauben, dass auch dann die Mitarbeiter Ihr Unternehmen verlassen, nur aus einem anderen Grund. Passen sollten die Weiterbildungsangebote allerdings zu den Zielen des Betriebes. Sie wollen ja nicht zum Wechsel auffordern.

Menschen wechseln den Arbeitsplatz, suchen Herausforderungen oder auch einfach den Wechsel an sich. Aber in welchem Unternehmen arbeiten Sie lieber? Einem, dass sich beweglich immer wieder auf Kundenbedürfnisse einstellt und in Bewegung ist oder dem, das wie vor der Schlange erstarrt?

Wir schaffen Rahmen und Gelegenheit, Ideen auszuleuchten und zu bündeln, Klarheit über Ziele zu gewinnen und eventuell erste Schritte in die geplante Richtung zu definieren. Entscheidungen werden damit auf eine breitere Basis gestellt.

Wenn wir jetzt noch externe Berater einbinden, wird die Komplexität
unseres ohnehin schon dichten Alltags noch größer.
Wird es dann nicht noch schlimmer als vorher?
+

Zugegeben. Wir machen manchmal sichtbar, was irgendwie schon lange klar, aber eben nicht so klar war. Es ist ein wenig wie das Sortieren eines Bücherregals.

Sie haben einen Plan. Erst einmal holen Sie alles heraus und machen Stapel. Die Bücher verteilen sich also in Ihrer Wohnung, statt im Regal. Da herrschte zwar auch keine Ordnung und suchen dauerte lang, aber zumindest ist noch nicht jeder darüber gestolpert. Zu den verteilten Stapeln gesellen sich jetzt auch noch ein Eimer Wasser und ein Staublappen.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Chaos nicht mehr nur im Bücherregal bei genauem Hinsehen zu entdecken, sondern für alle sichtbar und verbreitet häufig Unbehagen. Es keimt vielleicht die Frage auf, was die Unruhe nach Feierabend soll und vor allem wann das Chaos wieder verschwindet. Vorher war doch alles ok.

In Ihrem Kopf reift die neue Struktur. Buch für Buch, Regal für Regal findet sich eine neue Abfolge, sortieren sich Themenschwerpunkte, entsteht Ordnung. Am Abend sind Sie in der Lage mit einem Griff das Buch Ihrer Wahl in die Hand zu nehmen.

Unternehmensstrukturen bestehen aus vielen Regalen und aus thematischen Querverbindungen.

Wir unterstützen Sie dabei diese vielfältigen Querverbindungen (Zuschnitt der Teams, Gruppendynamik, Widerstände gegen das Veränderungsvorhaben etc.) bei der Planung und Umsetzung im Blick zu behalten und Sie so zu entlasten. Wir mischen uns grundsätzlich nicht in die Inhalte Ihres Veränderungsprozesses ein, sondern strukturieren, begleiten und moderieren den Prozess an sich. Professionell mit Humor, Respekt und Erfahrung.

Es passt jetzt noch nicht. Wir müssen erst noch andere Meilensteine erreichen. +

Denken Sie sich folgendes Beispiel:
Ein größerer Veränderungsprozess ist bereits beschlossen. Das Projekt ist groß und es gibt noch viele lose Enden, auch im Hinblick auf die spätere Struktur des Gesamtunternehmens. Während dieser ganzen Überlegungen und Zieldefinitionen treten maßgebliche Schwierigkeiten in einem Team auf und in einer Abteilung kündigt plötzlich der Leiter.

An einem solchen Punkt ist es verständlich zu sagen:
Jetzt müssen wir erst einmal anderes erledigen. Personal suchen, Einstellungsgespräche führen und vielleicht den Zuschnitt des Teams ändern. Vorher haben wir keinen Kopf für das Zukunftsprojekt.

Aber gehören diese ganzen Überlegungen nicht zu der Zukunft dazu?
Eventuell verändern Neuerungen ohnehin den Zuschnitt des Unternehmens, müssen Personalbedarfspläne umgeschrieben, Schlüsselpositionen neu besetzt und Teams umstrukturiert werden. Möglicherweise ergibt sich, dass die Position des Abteilungsleiters gar nicht oder in ganz anderer Qualifikation benötigt wird.

Stellen Sie die Weichen so früh wie möglich aus der Gesamtschau auf einen anstehenden Veränderungsprozess!

Bevor wir mit Ihnen arbeiten, muss sich die Geschäftsleitung
erst über alles klarwerden.
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Als Geschäftsführung ist es Ihre Aufgabe, die Richtung vorzugeben und Entscheidungen zu treffen. Und in diese Aufgabe mischen wir uns nicht ein.

Zu Ihren Aufgaben gehört neben der strategischen Ausrichtung des Unternehmens aber auch das ganz normale Alltagsgeschäft. Dieses nimmt erfahrungsgemäß viel Zeit in Anspruch, so dass die notwendige Ruhe und Zeit für Planung und Strategie oftmals fehlt. Wir unterstützen in diesem frühen Stadium nur dabei, ein eingeplantes Zeitfenster festzulegen und in dieser Zeit moderiert eine Plattform für die Sortierung und Strukturierung der Ideen und Gedanken der Geschäftsleitung zu bieten. Wir schaffen Rahmen und Gelegenheit, Ideen zu bündeln, Klarheit über Ziele zu gewinnen und eventuell erste Schritte in die geplante Richtung zu definieren. Nicht mehr und auch nicht weniger.